Ihr seid ja nicht ganz dicht.
Das können wir gerne so bestätigen. Schon Wochen vor unserer Abreise hat Mathias versucht das Leck im Dach zu orten. Zusammen mit Pascal von der Camperwerkstatt Pfister (super Partner für Camper- Ausbau, liebe Grüsse an dieser Stelle) meinten wir, die undichte Stelle gefunden und vorallem repariert zu haben. Unsere Stimmung: heiter.
Doch der Regen ein paar Tage vor der Abreise sollte uns etwas anderes zeigen. Da tropfts noch immer irgendwo rein. Unsere Stimmung: betrübt.
Also ging die Suche nach dem Leck weiter. Nach Stunden mit dem Gartenschlauch auf dem Dach hatte Mathias einen neuen Verdacht. Erste provisorische Abdichtungsbemühungen würden vielleicht sogar reichen fürs erste?
Leider nein. Sollen wir trotzdem einfach los und auf gutes Wetter hoffen? Ja, das klingt nach einem Plan.
Tatsächlich dauerte es einen ganzen Monat, seit unserer Abfahrt in Gams, bis wir die nächsten Regentropfen spürten. Die Kabine blieb bei Regen soweit trocken, da wir hier in Istanbul zum Glück keinen sintflutartigen Regen erlebten, wie damals noch in der Schweiz Ende August. Wir möchten aber auf den Winter hin doch gerne eine dichte Kabine. Diesen Luxus gönnen wir uns. Deshalb nutzen wir die Möglichkeit in Istanbul, das ganze richtig zu reparieren. Solarpanels weg, gut abdichten, Solarpanels wieder ran.
So stehen wir nun ein paar Tage bei Ufuk Karavan und profitieren von einer hohen Garage mit Werkzeug und Unterstützung von Ufuk Bingül, dem Inhaber.
So werden wir bald die Frage, ob wir nicht ganz dicht sind, nur noch metaphorisch bejahen können.



Gott gebe, dass es klebe (dichte)… 😉
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