Fallen. Weg-, zu-, hin-, über-, ab. Es gibt viele Fälle für “fallen”. Wir fallen vorallem auf.
Wir fallen auf mit unserem ungewöhnlichen Haus auf Rädern. Ein alter Militär-LKW (DAF YA 4440) inmitten der Flut von gleich aussehenden Wohnmobilen auf der Autobahn, durch die Dörfer oder auf dem Stellplatz.
Wir fallen auf und wecken das Interesse von anderen. Das ist, zugegeben, gewöhnungsbedürftig, hilft uns jedoch ungemein, um mit den Leuten in Kontakt zu kommen. Das gefällt uns natürlich.
Nicht nur, wenn wir mit dem grossen Gefährt unterwegs sind. Nein, wir fallen auch auf, wenn wir mit unseren Velos die nahe Umgebung erkunden. Weil a) trägt hier sonst niemand, wirklich niemand, einen Velohelm 🙂 und b) ist James auf seinem Follow-me am Velo von Mathias oder mir der Hingucker schlechthin. Sowas scheinen die Italienerinnen und Italiener noch nie gesehen zu haben. Natürlich helfen seine Einlagen für unser Auffallen: er spielt manchmal imaginär Schlagzeug, quiekt seine Freudenschreie, regelt den Verkehr oder winkt den Leuten zu.

Die OsteopathInnen und ChiropraktikerInnen entlang unserer Strecke verdanken uns ihr Umsatzhoch: so viele verdrehte Halswirbel auf einmal gab es noch nie.
Wie und wann fällst du auf? Magst du es aufzufallen? Weshalb, weshalb nicht?


Ok, ich bin ehrlich und habe erstmal kein Wort verstanden 😀 Velo, FollowMe. Dachte das ist vielleicht ein smartes E-Bike mit Live-Stream, sowas wie die Google Earth Fahrzeuge, mit 100 Kameras und Podcast-Funktion. Bin jetzt schlauer, danke dafür 😉 Dann viel Spaß beim Radeln!
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